Paradontaltherapie

Erwachsene verlieren mehr Zähne aufgrund von Zahnbettentzündungen (Parodontitis) als aufgrund von Karies. Dieser Prozess kann teilweise über einen recht langen Zeitraum verlaufen und beginnt immer mit einer Entzündung des Zahnfleisches. Erstes Erkennungszeichen ist das Zahnfleischbluten.

Schmerzen müssen nicht immer gleich auftreten. Bleibt dieser Zustand unbehandelt, kann sich der Prozess auf das „Zahnbett“ ausweiten (Parodontitis). Dabei kommt es zunächst zu Zahnlockerungen und schließlich zum vollständigen Verlust des Zahnhalteapparates - die Folge: Zahnausfall. Was kann man tun? Eine Zahnfleischentzündung kann durch intensives Entfernen der Beläge innerhalb weniger Tage wieder ausheilen. Gründliches Zähneputzen mit Reinigung der Zahnzwischenräume ist also die effektivste Gegenmaßnahme. Scheuen Sie sich nicht, sich dazu Rat von uns zu holen. In vielen Fällen ist damit schon Abhilfe geschaffen.

Wenn sich die Entzündung bereits auf das Zahnbett ausgedehnt hat, ist eine Parodontalbehandlung notwendig. Über den Ablauf muss in Abhängigkeit vom Umfang dieser Entzündung individuell entschieden werden. Oberstes Ziel ist, den Entzündungsprozess zu stoppen und den weiteren Zerfall zu verhindern. Auch hier müssen Sie die entsprechende „Vorarbeit“ leisten, indem Sie konsequente Mundhygiene betreiben.

Da die Parodontitis bei jedem anderes verlaufen kann, müssen die Therapiemethoden sorgsam auf den Einzelfall abgestimmt werden. Dazu bieten wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch an. Sollte eine Parodontitis vorhanden sein, erarbeiten wir einen individuellen Therapieplan für Sie.